Musikalisches Nachtgebet

Musikalisches Nachtgebet

Gebetläuten

 „Kappn ra – Gebetläuten“! – Dieser Spruch war noch im 20. Jahrhundert den Friedbergerinnen und Friedbergern vertraut. Das dreimalige Läuten am Tag (morgens, mittags und abends) dauert etwa 2 Minuten – Zeitdauer, die man braucht, um das Angelusgebet zu sprechen. Zudem war das abendliche Gebetläuten für die Kinder, die einst die ganze Stadt als Aufenthaltsort zur Verfügung hatten, ein Zeichen, unverzüglich nach Hause zu gehen.

In Friedberg und seinen Stadtteilen gibt es noch traditionelle Läutezeiten: das „Angstläuten am Donnerstagabend“, am Freitag um 11 Uhr und um 15 Uhr als Erinnerung an die Kreuzigung Jesu, das Einläuten von Sonn- und Feiertagen jeweils am Vortag um 15 Uhr, das Vorläuten 15 Minuten vor Beginn eines Gottesdienstes und das Zusammenläuten als Vollgeläut 5 Minuten vor Beginn.

Auch auf dem Stadtfest „Friedberger Zeit“ haben die Glocken von der Stadtpfarrkirche eine wichtige Rolle und Bedeutung: Das Vorläuten für das allabendliche „Musikalische Nachtgebet“:  Für das 6. Stadtfest (2013) haben der damalige Stadtpfarrer Michael Pfenning und Gabriele und Dr. Hubert Raab das „Musikalische Nachtgebet“ angeregt. Es soll den Festbesuchern nach dem Rundgang die Möglichkeit geben, etwas zur Ruhe und zum Innehalten zu kommen. Seitdem erfüllen die evangelische und katholische Gemeinde den zwanzigminütigen Gottesdienst mit Musik und meditativen Texten.

Das Vorläuten und Zusammenläuten rufen auch zur Teilnahme an den Festgottesdiensten am Dinzeltag (1. Sonntag), zur Semmelspende (2. Sonntag) und zur Ökumenischen Andacht und Pilgerzug (2. Sonntag) auf.

Außerdem begleiten alle Glocken mit großem Geläut die Stadtfestteilnehmer am letzten Abend beim Fackelzug durch die Stadt zum Marienplatz.


Gabriele und Dr. Hubert Raab, Historische Berater des Altstadtfestes „Friedberger Zeit“

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